



IMAGO 13.3 / 52.49
Im Rahmen der Soloausstellung IMAGO in der Galerie Zwitschermaschine Berlin wurden Zeichnungen und Drucke gezeigt, die erlebniszentrierten künstlerischen Experimenten zu Raum- und Zeitwahrnehmung an einer viel befahrenen Kreuzung der Potsdamer Straße Berlin zugrunde liegen.
Dynamische Momente – erlebte Augenblicke – Episoden sind flüchtig. Sie lösen sich auf. Manche verblassen, ruhen als vage Erinnerung im eigenen Gedächtnis. Andere schaffen Spuren an einem Ort. IMAGO heißt: eine Brücke zu vergangenen, alltäglichen Situationen herzustellen und Projektionen zu erschaffen.
Ich zeichne für 10 min das, was vor zehn Minuten passiert ist. Ich zeichne für 5 min das, was vor fünf Minuten passiert ist. Ich zeichne für 4 Minuten das, was vor vierzig Minuten passiert ist… Prägnante Erinnerungen, Raumwahrnehmungen, Stimmungen werden fixiert. Je mehr Zeit ich habe, desto gegenständlicher werden die Zeichnungen.
Zusätzlich projizieren Hand gezeichneten QR Codes vier besondere Momente im Umkreis der Kreuzung durch Verlinkung von Ort, Zeitpunkt und dem spezifischen Geräusch des Augenblickes. Die Spur im Stadtraum verweist auf die vergangenen Momente.
B:52.49421952 L:13.35965395 09:12h
B:52.49418686 L:13.36084485 12:49h
B:52.49449387 L:13.36258292 18:53h
B:52.49441549 L:13.36109161 18:46h
Zeichnung, Drucke, Sound
Teil der Reihe Sinnesausflüge: Erlebniszentrierte Settings zu Raum- und Zeitwahrnehmung
2013










